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Schluss mit Limitierungen – so löst du blockierende Glaubenssätze endlich nachhaltig auf

“Ich möchte mehr Erfolg.” 
“Ich wünsche mir tolle Kunden.”
“Ich möchte finanziell frei sein.”

Vielleicht hast du einen dieser Sätze oder einen ähnlichen schon einmal gesagt oder gedacht. Wie ist es bisher? Bist du gut davor oder hast du dein Ziel vielleicht sogar bereits erreicht? Ooooooder … Hast du eher das Gefühl auf der Stelle zu treten und bist gefühlt noch Lichtjahre von deinem Ziel entfernt?

Falls du die zweite Aussage bejaht hast, dann liegen hier höchstwahrscheinlich ein paar Glaubenssätze vor, die dich blockieren.

In diesem Blogartikel erfährst du, wie du hemmende Glaubenssätze Schritt für Schritt auflösen kannst, doch erst einmal erkläre ich dir, was hemmende Glaubenssätze überhaupt sind.

Bereit? Perfekt! Dann geht es auch schon los…

Glaubenssätze sind Überzeugungen über das Leben, über uns selbst und über andere, die uns oft durch unser ganzes Leben begleiten und es entsprechend beeinflussen.

Wir suchen unbewusst immer wieder die Bestätigung, dass unsere Glaubenssätze wahr sind, sodass sie sich immer mehr in unserem Unterbewusstsein verankern und dort wirken.

Unsere Glaubenssätze beeinflussen unsere Entscheidungen, unsere Gefühle und unsere Handlungen.

Glaubenssätze beruhen zu über 99% auf Erlebnissen bzw. Ereignissen in unserer Kindheit.

Nur weil wir erwachsen geworden sind, bedeutet das nicht, dass wir uns automatisch von alten Gedankenmustern befreit haben –  Ganz im Gegenteil.

Glaubenssätze wirken oft ein Leben lang. Aber nur dann, wenn sie unerkannt bleiben.

Deine erste Aufgabe ist deswegen, deinen „Lieblingssätzen“ auf die Schliche zu kommen, sie zu enttarnen und freizulegen, damit du diese betrachten, hinterfragen und auflösen kannst.

Die folgenden Fragen können dir dabei helfen, deine oft unbewussten Glaubenssätze zu erkennen:

  • Welche Verallgemeinerungen verwendest du oft? (Z. B. “alle anderen sind besser als ich”)
  • Welche Redewendungen oder Sprüche hast du oft von deiner Familie/deinen Freunden gehört und welche benutzt du selber gerne? (Z. B. „Geld stinkt“, „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“)
  • In welchem Bereich deines Lebens bist du unzufrieden? (Beispiel: Bereich Business. → Was hindert dich daran, erfolgreich zu sein? = Denkst du vielleicht “Geld verdirbt den Charakter.” )

Aufgabe: Schreibe deine Glaubenssätze, deine Überzeugungen und Verallgemeinerungen auf und sei bereit, dich Neuem zu öffnen und deine bisherigen Glaubenssätze zu hinterfragen.

→ Das ERKENNEN ist ein großer Schritt zur Heilung/ Auflösung.

Viele weitere Beispiele:

  • Ich bin wertlos
  • Ich bin nicht gut genug
  • Geld ist schlecht
  • Armut ist eine Tugend
  • Als Selbstständiger arbeitet man selbst und ständig
  • Arbeit muss hart sein
  • Arbeit darf keinen Spass machen
  • Ich habe keine Zeit
  • Ich habe kein Geld
  • Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein
  • Ich bin unattraktiv
  • Ich habe immer Pech
  • Niemand mag mich
  • Ich werde immer übersehen
  • Mir gelingt nichts
  • Ich bin unbeliebt
  • Ich bin ein Außenseiter
  • Das Leben ist schwierig
  • Geld muss man sich hart erarbeiten
  • Ohne Fleiß kein Preis
  • Im Leben bekommt man nichts geschenkt
  • Ich muss mich zusammenreißen und darf meine Gefühle nicht zeigen
  • Wenn ich schüchtern bin, nimmt mich niemand ernst
  • Im Leben braucht man Ellenbogen
  • Ich schaffe das nicht
  • Ich bin dumm

Du hast nun deine hemmenden Glaubenssätze erkannt und schriftlich fixiert.

Perfekt, jetzt kommt der nächste Schritt.

Nun ist es an der Zeit dich zu befreien.

Stelle dir zuerst einmal einen Tisch vor – ein Tisch besteht aus einer Tischplatte und vielen Tischbeinen.

Einen Glaubenssatz kannst du dir genauso vorstellen: Ein Glaube besteht aus einer Meinung (Tischplatte) und aus vielen Erfahrungen (Tischbeine), die die Meinung unterstützen.

  1. Um einen Glauben zu ändern, musst du die Meinung isoliert betrachten. Also die Meinung (Tischplatte) von den Erfahrungen (Tischbeinen lösen).
  2. Betrachte genauer, ob die Meinung für dich Sinn ergibt (stelle die Meinung gezielt infrage).

Diese 5 Fragen können dir dabei helfen, deinen hemmenden Glaubenssatz aufzulösen (wende diese 5 Fragen bitte KONSEQUENT auf jeden von dir entlarvten Glaubenssatz an):

  1. Warum ist dieser Glaubenssatz unter Umständen abwegig? Oder: Kann ich zu 100 % sagen, dass diese Aussage wahr ist?
  2. Ist die Person, die mir diesen Glaubenssatz vermittelt hat, dort wo ich hin will?
  3. Was wird es mich insgesamt finanziell und emotional kosten, wenn ich diesen Glaubenssatz nicht auflöse?
  4. Was wird es meine Familie und die, die ich liebe, kosten?
  5. Wie wird mein Leben verbessert, wenn ich diesen Glaubenssatz jetzt verändere? Wie fühle ich mich dadurch?

Beispiel anhand des Glaubenssatzes “ich bin nicht gut genug”:

Warum ist dieser Glaubenssatz unter Umständen abwegig? Ist diese Aussage zu 100% wahr?

Antwort:

  • Woher weiß ich, dass ich nicht gut genug bin, wenn ich es noch nie probiert habe?
  • Bereits über 1000 Menschen vor mir haben es auch schon geschafft.
  • Ich habe sehr viel Fachwissen und werde mit jeder Übung besser und besser.

Ist die Person, die mir diesen Glaubenssatz vermittelt hat, dort wo ich hin will?

Antwort:

  • Mein Mathelehrer macht seit 13 Jahren den gleichen Job und ist frustriert.
  • Meine Schwester ist keine erfolgreiche Unternehmerin.

Was wird es mich insgesamt finanziell und emotional kosten, wenn ich diesen Glaubenssatz nicht auflöse?

Antwort:

  • Ich werde mich ständig fragen: ”Was wäre gewesen, wenn…”.
  • Ich werde auch die nächsten Jahre nicht wesentlich mehr verdienen als jetzt.

Was wird es meine Familie und die, die ich liebe, kosten?

Antwort:

  • Ich werde meinen Lieben nicht das Leben bieten können, welches sie verdienen.
  • Meine Familie wird die nächsten Jahre unter meinen Geldsorgen und meiner mangelnden Zeit leiden.

Wie wird mein Leben verbessert, wenn ich diesen Glaubenssatz jetzt verändere? Wie fühle ich mich dadurch?

Antwort:

  • Ich werde mich mutig, wertvoll, stolz & endlich frei fühlen.

Aufgabe: Nun nimm dir deine Glaubenssätze vor und wende diese 5 Fragen auf (jeden!) Glaubenssatz an und antworte so ausführlich wie möglich!

Ersetze die alte Meinung durch eine neue, hilfreiche Meinung:

Nun geht es darum, dass du nach Meinungen suchst, die hilfreich sind. Hilfreich in dem Sinne, dass sie dich deinem Ziel näher bringen.

Anschließend geht es darum, dass du diese Meinungen (Tischplatte) mithilfe von Erfahrungen/ Beweisen (Tischbeinen) festigst.

Genau wie bei einem Tisch brauchst du mindestens 3-4 Erfahrungen, um die Meinung zu festigen. Hier die gute Nachricht: Du kannst dir deine Erfahrungen/ Beweise auch von anderen Menschen “leihen”.

Beispiel zur Transformation eines Glaubenssatzes:

Alter Glaubenssatz: Ich habe es nicht verdient, glücklich und erfolgreich zu sein.

Neuer Glaubenssatz: Glück und Erfolg sind mein Geburtsrecht!

Beweise & Erfahrungen:

  1. Gott sagt, dass alle Menschen gleich sind.
  2. Dirk Kreuter, Bodo Schäfer, Steve Jobs und Madonna sind glücklich und erfolgreich.
  3. Caro & Marco betonen immer wieder, dass ich locker genau das kann, was sie können.
  4. Ich habe mich gegen Millionen von anderen Zellen durchgesetzt – mein Leben muss einfach großartig werden.

Unser Tipp: Starte ruhig mit Beweisen (Tischbeinen) von anderen Menschen und halte währenddessen immer wieder Ausschau nach deinen eigenen Beweisen. Sei offen für Erfahrungen, die deine neuen Glaubenssätze untermauern.

Visualisieren und Fühlen:

Unsere Gedanken erschaffen unsere Gefühle, unsere Gefühle erschaffen unsere Handlungen und unsere Handlungen erschaffen unsere Ergebnisse. So entsteht ein fortlaufender Kreislauf. Um gute Ergebnisse zu erzielen, musst du dich gut fühlen, deshalb ist der nächste Schritt die emotionale Visualisierung deiner neuen Glaubenssätze.

So geht’s:

Gönn dir etwas Zeit, setz dich ruhig hin und schließe deine Augen. Nimm ein bis zwei tiefe Atemzüge und stell dir nun vor, wie das Leben mit deinem neuen Glaubenssatz aussieht. Wo bist du? Was machst du? Wer ist bei dir? Und das Wichtigste: Wie fühlt es sich an? Stell dir vor, dass du bereits dort wärest und male dir das Ganze in den buntesten Farben aus. Saug das Gefühl regelrecht auf und wiederhole diese Visualisierungsübung so oft wie möglich, denn so können sich der neue Glaubenssatz und das damit verbundene Gefühl bestmöglich in deinem Inneren verankern.

!!! Unser Gehirn lernt durch Wiederholung! Schreibe deine neuen Glaubenssätze mindestens 1x pro Woche auf und wiederhole sie täglich LAUT und regelmäßig wie ein Mantra, damit sich diese in deinem Nervensystem festigen. Fühle dich dabei möglichst intensiv in das Gesagte hinein. !!!

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